Die Aktuelle Marktsituation für IT-Jobs

27. Januar 2012 in Allgemein - 1 Kommentar

Die Aktuelle Marktsituation für IT-JobsGerade in der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen ein Leben ohne ihre kompakten Alleskönner oder den am heimischen Schreibtisch befindlichen Computer nicht mehr vorstellen können, sind IT Jobs in der Softwareentwicklung begehrter denn je. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Spiele-Industrie oder auch die IT-Überwachung in Unternehmen gemeint ist. Viele junge Leute möchte in dieser Branche arbeiten, da der Umgang mit dem PC in der heutigen Gesellschaft zum guten Ton gehört. Vorab sollte man sich jedoch vergegenwärtigen, welche Qualifikationen vorhanden und Anforderungen erfüllt werden müssen.

Der Software-Entwickler – Beruf mit Zukunft?

Die Besonderheit im Vergleich zu vielen anderen Berufsbildern ist es, dass es hierbei keine Rolle spielt, welche genaue Ausbildung des IT-Sektors man absolviert hat. Es handelt sich jedoch in jedem Fall um das Tätigkeitsfeld im Bereich der Softwaretechnik. Neben der Implementierung muss sich ebenfalls mit dem Design von Software befasst werden, um diese auf die jeweiligen Anwendungsgebiete perfekt abzustimmen. Alternativ wird für Software-Entwickler auch die Bezeichnung Software-Ingenieur verwendet. Sowohl in der Bundesrepublik als auch in Österreich ist diese keine geschützte Berufsbezeichnung. Gerade in Deutschland findet sich allerdings die Regelung vor, dass sich ausschließlich Personen mit der Berufsbezeichnung Software-Ingenieur schmücken dürfen, wenn sie ein technisches Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Aufgrund der kontinuierlichen Entwicklungen kann der Beruf des Software-Entwicklers zurecht mit hohen Zukunfts-Chancen beschrieben werden, da die Einbindung von Software und Computern in das täglich Leben auch zukünftig weiter voranschreiten wird.

Die Anforderungen und Aufgabengebiete der IT-Entwickler

Wer sich als Softwareentwickler versuchen möchte, muss sich darüber im Klaren sein, gewisse Anforderungen erfüllen zu müssen. Mit einem Grundverständnis für einen Computer ist es hierbei noch lange nicht getan, obwohl solche Grundkenntnisse selbstverständlich von Vorteil sind. Wer sich als gestandener Software-Entwickler bezeichnet, wird oftmals vor dem Antritt seiner Karriere eine Berufsakademie oder gar ein Studium absolviert haben. Letzteres kann durch einen Informatikstudiengang an einer Hochschule erworben werden. Wer sich nach alternativen Wegen umsieht, wird schnell feststellen, dass es ebenfalls möglich ist, ein Studium in einem natur- oder auch ingenieurwissenschaftlichen Studiengang als Einstiegs-Option für die Software-Entwicklung in Betracht zu ziehen. Die Aufgaben, die an einen Software-Entwickler gestellt werden, betreffen in erster Linie die Anpassung von Anwendungen oder auch die Gestaltung einer benutzerfreundlichen Oberfläche, um ein Programm einer möglichst breiten Zielgruppe zugänglich zu machen. Des Weitere müssen so genannte Modul-Tests durchgeführt werden, um die implementierten Komponenten auf ihre Belastbarkeit hin zu überprüfen. Sämtliche später möglichen Vorgänge müssen vorab durchgespielt werden, um etwaige Fehler bereits vor der Herausgabe von Software-Lösungen auszumerzen. Allerdings werden eigens hierfür weitreichende Kenntnisse über den Prozess der Software-Entwicklung benötigt. Auch das Beherrschen von Software-Prinzipien ist vonnöten. Nicht selten kommt es vor, dass der Software-Entwickler auch andere Aufgaben übernehmen muss, die in der Regel mit einer anderen Stellenbeschreibung besetzt sind. Hierzu zählt beispielsweise die Programmierung. In diesem Fall handelt es sich um bestimmte Beschränkungen für die getätigten Implementierungen, ohne Rücksicht auf das Design der Software zu nehmen. Da in vielen Unternehmen eine enorme Ressourcenknappheit vorherrscht, werden Software-Entwickler zudem noch in Aufgabengebieten zum Einsatz gebracht, die ihrem gewöhnlichen Tätigkeitsfeld gewöhnlich nicht entsprechen. So kann es durchaus sein, dass man sich mit Analyse- oder gar Testtätigkeiten konfrontiert sieht. In diesem Fall müssen die Anforderungen an eine Software definiert oder Testpläne durchgeführt werden. Auch die Planung der späteren Umsetzung einer Anwendung oder gar das Aussehen der Benutzerschnittstellen wird heutzutage von Software-Entwicklern verlangt.

Die Vielfalt der Angebote auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Gerade in der heutigen Zeit scheinen sich beinahe täglich neue Möglichkeiten und Spalten aufzutun, die dem Aufgabengebiet des Software-Entwicklers entsprechen. Dies hat in erster Linie mit der stetigen Weiterentwicklung von Geräten für den Sektor der Unterhaltungselektronik zu tun. Als Beispiel wäre hierbei das iPhone zu nennen. Unmittelbar nach der Veröffentlichung fanden sich unzählige so genannter Apps vor, die gegen einen kleinen Umkostenbeitrag erworben werden können. Mittlerweile sind viele ITler auf dieses Pferd aufgesprungen und entwickeln solche kleinen Zusatzprogramme.

Allgemein kann für den deutschen Arbeitsmarkt gesagt werden, dass eine Nachfrage nach Kräften aus der IT-Branche besteht. Allerdings wird vorrangig nach hochqualifiziertem Personal gesucht, weshalb sich der Abschluss eines Studiums in eben diesem Bereich empfiehlt. Wie zuvor bereits erwähnt, finden sich gleich mehrere Wege vor, sich für einen IT-Beruf als Software-Entwickler zu qualifizieren und somit für potentielle Arbeitgeber attraktiv zu erscheinen. Sowohl in der stetig wachsenden Spiele-Branche als auch für die Überwachung in komplexen IT-Anlagen innerhalb großer Unternehmen wird regelmäßig nach neuem Personal Ausschau gehalten. Demnach finden sich im gesamten Bundesgebiet Stellen, die auf die Beschreibung des Software-Entwicklers passen.

Hierbei bleibt in jedem Fall zu sagen, dass es sich beim IT-Sektor um einen Markt und ein Potential an Arbeitsplätzen handelt, das auch in Zukunft kontinuierlich wachsen wird. Dieser Fakt ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass immer mehr Bereiche des täglichen Lebens mit Computern aller Art verknüpft werden. Bereits heute können sich viele Bundesbürger ein Leben ohne das Abrufen der eigenen E-Mail-Nachrichten oder dem Recherchieren bestimmter Themen überhaupt nicht mehr vorstellen.

 

Bildnachweis:© Torbz – Fotolia.com

 

1 Kommentar on "Die Aktuelle Marktsituation für IT-Jobs"

  1. IT Professional 8. Februar 2012 um 10:43 · Antworten

    Die IT Branche ist sicherlich ein Bereich der Zukunft hat, denn es entstehen auch immer neue Berufsbilder, so dass die Anzahl an IT Jobs stetig zunimmt. Ein großes Problem der IT Branche ist jedoch nicht nur der Mangel an Fachkräften, sondern auch die Tatsache, dass IT Jobs noch zu unattraktiv für Frauen sind. Ein Ziel muss es sein auch Frauen für IT Jobs zu begeistern.

Kommentieren